Ein bisschen Eigen-Werbung muss erlaubt sein 🌞

About

Ueli Bertschi

Grubenstrasse 9

8620 Wetzikon

+41 (0)79 431 89 85

bert.ueli@bluewin.ch

ich gehöre zur Generation S.O.S.

Slower - Older - Smarter

 

Ein A380 ist auf dem Weg über den Atlantik. Er fliegt gleichbleibend mit 800 km/h in 30.000 Fuß Höhe, als plötzlich ein Eurofighter mit Tempo Mach 2 auftaucht. Der Pilot des Kampfjets bremst ab, fliegt neben dem Airbus her und grüßt den Piloten des Passagierflugzeugs per Funk: „Langweiliger Flug, was? Dann pass mal auf!“

Er rollt seinen Jet auf den Rücken, beschleunigt, durchbricht die Schallmauer, steigt rasant in eine schwindelerregende Höhe, nur um gleich darauf in einem atemberaubenden Sturzflug fast bis hinunter auf Meereshöhe zu stürzen. Mit einem Looping kehrt er neben den A380 zurück und fragt: „Na, wie war das?“

Der Pilot des Airbus antwortet: „Sehr beeindruckend. Aber jetzt schau du mal her!“

Der Jetpilot beobachtet die Passagiermaschine, aber es passiert nichts. Sie fliegt weiter stur geradeaus, mit immer gleichem Tempo. Nach fünf Minuten meldet sich der A380-Pilot per Funk: „Na, was sagst Du jetzt!?“

Der Jetpilot fragt irritiert: „Was hast du denn gemacht?“ Der andere lacht und sagt: „Ich bin aufgestanden, habe mir die Beine vertreten, bin nach hinten auf die Toilette gegangen, dann habe ich mir einen Kaffee und eine Zimtschnecke geholt und mich für die nächsten drei Nächte mit der Stewardess verabredet – in einem 5-Sterne-Hotel, das von meinem Arbeitgeber bezahlt wird.“

Die Moral der Geschichte ist:

Wenn du jung bist, scheinen Geschwindigkeit und Adrenalin etwas tolles zu sein. Aber wenn du älter und klüger wirst, sind Bequemlichkeit und Ruhe auch nicht zu verachten.

Man nennt das S.O.S.: slower, older, smarter.

Gewidmet allen meinen Freunden, die sich wie ich dem S.O.S. nähern...

Wie alles begann

Wir schreiben das Jahr 1988. Der damalige Filialleiter Walter Weber bestellt einen Personal-Computer IBM PS-2. Der PC wird geliefert und installiert, Walter Weber aber verlässt die ZKB Volketswil. Der PC steht einsam und verlassen im Sekretariat. Ich habe mal Gaby Vogl gefragt, die dannzumal im Sekretariat gearbeitet hat, ob sie wisse wie das Ding funktioniert. Ihr charmantes Lächeln sehe ich noch heute 😀.
Ein guter Freund arbeitete beruflich schon damals mit Persnoal-Computern. Wir haben dann zusammen an einem Samstagmorgen (Equipe!) den PC unter die Lupe genommen. Schnell fand mein Kollege eine Software namens Open Access 2. Er war völlig aus dem Häuschen. Ich hingegen verstand nur Bahnhof. Mein Kollege empfahl mir ein DOS-Buch zu kaufen. Habe ich gemacht und von A bis Z durchgelesen. Viel klüger war ich allerdings nicht.

Der neue Filialleiter Mario Frommenwiler, brachte aus seinen früheren Tätigkeiten sog. Pendenzenkarten mit. Damit konnte man periodisch wiederkehrende Tätigkeiten erfassen und die Erledigung dokumentieren. Ich habe dann meine Pendenzenkarten auf Open Access erfasst und konnte so die physischen Karten abschaffen. In einer Weiterbildung habe ich während dem Unterricht die Folien und Zeichnungen der Dozenten abskizziert und zu Hause auf den PC mit Framework übertragen. So konnte ich gleichzeitig das Handling mit dem PC als auch den Schulstoff lernen. Ich war Nachfolger als Buchhalter von Ernst Kunz und konnte von ihm sehr viel lernen. 1991 habe ich dann nach Winterthur gewechselt. Bilanz und Erfolgsrechnung der Filialen wurden damals noch von Hand erstellt. In der gesamten Filiale gab es keine Rechenmaschine die sowohl Franken als auch Rappen zusammen rechnen konnte. Die Bilanzsumme lag bei CHF~2 Mia. Mit einer Tabellenkalkulation in Framework war das ein Kinderspiel.

In jungen Jahren als Teenager hatten ein paar Freunde und ich eine Jugend-Diskothek. Die Disco war nur am Samstagabend offen von 20:00 bis 24:00 Uhr. Der Eintritt kostete CHF 2.50. Im 2009 trafen sich alle wieder und die Idee eines Revivals kam auf. Ich hatte den Job der Finanzen übernommen. In einer der ersten Sitzungen sagte ich meinen Kollegen, dass es unabdingbar sei eine eigene Homepage zu erstellen und fasste diesen Job gleich auch noch.
Ich hatte damals wirklich Null Ahnung wie man so etwas macht. Meine ersten Abklärungen ergaben, dass wenn man eine Agentur oder Privatperson beauftragt sich zwei negative Problematiken ergaben. Erstens konnte man die Homepage nicht selber unterhalten, d.h. alle Änderungen und Ergänzungen konnten nur von den Webpublishern gemacht werden. Und zweitens hatte natürlich alles eine Kostenfolge. Da wir zu Beginn der Planung keine Ahnung hatten, wie viele Besucher an das Revival kommen würden, resp. wie viel Geld für einen Webauftritt zur Verfügung stehen würde, war schnell klar, dass dies nicht die Lösung sein konnte.

Als nächstes machte ich mich schlau, was es braucht um selber eine Homepage auf die Beine zu stellen. Schnell fand ich heraus, dass es grundsätzlich zwei Möglichkeiten gibt. Erstens man lernt eine Programmiersprache und programmiert die Seite selber. Man kann aber gerade so gut Mandarin oder Russisch lernen, der Aufwand dürfte gleich sein. Als zweite Möglichkeit fand ich eine sogenannte CMS-Software (Content Management System). Dies hat zwar den Nachteil, dass man in Gestaltung und Programmierung nicht ganz so frei ist, weil man sich an vorgegebene Layouts halten muss. Dafür kann man im Baukastenprinzip seine Seiten gestalten, ändern und aktualisieren. Ich habe mir dann so eine CMS-Software gekauft und begann mit dem Aufbau der Homepage für das Revival. Die ersten Resultate liessen nicht lange auf sich warten waren ganz ansprechend. Ich bekam von meinen Kollegen grünes Licht, das Projekt real aufzugleisen. Hätte ich gewusst, wie viel Arbeit ich mir da aufgeladen habe - ich weiss nicht, ob ich das dann gemacht hätte. Eine Homepage mit einer CMS-Software zu machen ist ein Kinderspiel. Die Homepage dann aber auf einem Server, inkl. Hosting, zum Laufen zu bringen ist schon etwas schwieriger. Die Homepage zu unterhalten und aktuell zu bleiben ist mit richtig viel Arbeit verbunden. Insgesamt habe ich gut 400 Stunden für das Projekt investiert. Es hat sich aber auch gelohnt - über 1'200 Personen kamen zu dem Revival.
Mir wurde schnell klar, dass dies eine Möglichkeit wäre, nach meiner Pensionierung eine sinnvolle Beschäftigung zu haben, die auch noch ein paar Fränkli abwirft. Immerhin waren es im 2009 noch mind. 6 bis 8 Jahre bis zu meinem Rentenalter. Im Verlaufe dieser Jahre konnte ich einige schöne Projekte realisieren und natürlich jede Menge Erfahrungen sammeln, die mir heute zu Gute kommen.

Seit gut 30 Jahren bin ich in einem Schulprojekt tätig. Während einer Woche führen Maturanden/Gymnasiasten eine virtuelle Unternehmung. Die Schülerinnen und Schüler (SuS) schlüpfen in die Rolle der Geschäftsleitungen (CEO, CFO etc.) und müssen während 5 Geschäftsjahren 211 Entscheide je Unternehmung fällen. Gespielt wird gegeneinander je nach Klassengrösse mit drei bis fünf Unternehmungen. Die Wochen finden Schweizweit an den Schulen oder in Unternehmungen statt und an Schweizerschulen im Ausland. Ich selber habe fast 60 Wochen geleitet und konnte in Italien, Brasilien, Chile und Thailand Einsätze machen.
Schon 2010 hatte ich die Idee eine eigene Homepage für dieses Schulprojekt auf die Beine zu stellen. Damals war das noch ein Gag, mehr aber auch nicht. In den Jahren kamen dann immer mehr Informationen für die SuS zusammen, sowie jede Menge Fotos und Videos. 2019 dauerte das Hochladen eines Update auf den Server rund 1 1/2 Stunden. Ich stand vor der Entscheidung die Seite einzustampfen oder eine neue Lösung dafür zu finden. Ich habe dann mit Squarespace eine Software gefunden, die zwar ggü. der alten Software einige Nachteile hat, jedoch auch eine ganze Menge Vorteile. Während einer Woche kam es in einer Gruppe zu einem Marketing-Problem. Eine Schülerin fragte mich wieso ich das nicht auf meine Homepage nehme. Das war der Startschuss für alle Aufgaben, Theorien, Software-Handling und Generalversammlungen am Schluss der Woche je eine eigene Seite zu erstellen, die ich bei Bedarf auf- und auch wieder abschalten kann. Die Woche findet komplett Papierlos statt und verschiedene Wirtschafts-Lehrer*innen bestätigten mir immer wieder, dass die SuS mit meiner Vorgehensweise am Meisten mitnehmen können.

Als mich Theo Volz Mitte November 2025 fragte, ob ich bei dem Ehemaligen-Treff im OK mitmachen würde sagte ich sofort zu. Meine Motivation war mit einer Webseite möglichst viele Ehemalige zu finden und soviel Künstliche Intelligenz KI wie nur möglich zu verwenden, d.h. ich wollte vor allem lernen. Die Seite wie sie vorliegt ist ca. mit 40% KI erstellt. Auf den ersten Blick sieht man das nicht. Ausnahme das Foto von Theo auf der Startseite. Ich wollte auch den Beweis erbringen, dass mit KI nicht nur Unsinn sondern auch Sinnvolles erstellt werden kann und die Seite würde ohne KI vielleicht gar nicht existieren, da es mir fast nicht gelungen wäre sie zu veröffentlichen.

Wie schon oben erwähnt ist heute ein Erstklässler in der Lage so eine Homepage zu erstellen, sofern er bereits lesen und schreiben kann. Da aber heute schon Kindergärtner mit den Handy’s der Eltern herum hantieren, ist diese Entwicklung natürlich viel schneller als in meiner Generation. Ich prognostiziere dass in 10 bis 15 Jahren alle Schüler in der Lage sein werden, eine eigene “Homepage” zu unterhalten. Wahrscheinlich ist es nicht eine Homepage im eigentlichen Sinne. Es kann auch eine Plattform ähnlich Microsoft Teams sein. Vielleicht sind es zu Beginn mehr Grafiken als Zahlen und Buchstaben, aber grundsätzlich könnte so eine Software von der ersten Primarklasse bis zum Uni- oder Fachhochschul-Abschluss als Arbeitsinstrument dienen. So eine Software hätte ein paar gravierende Vorteile:

  • der gesamte Unterrichtsstoff kann durch die Lehrpersonen elekronisch verteilt werden

  • gleiches gilt für Hausaufgaben und Prüfungen, Austeilen und Einsammeln entfällt, das physische Papier-Handling entfällt

  • KI unterstützt die Lehrpersonen bei den Korrekturen

  • Feedback inkl. Benotungen sofort übermittelbar, Transparenz für Eltern

  • Wechselseitige Kommunikation erleichtert die Arbeitsweise

  • der Unterricht verlagert sich von Prüfungen zum Lernen

  • die Lehrpersonen können massiv entlastet werden (Fachkräftemangel)

  • Schüler die in einem Fach wie z.B. Mathematik stark sind, können schwächere Schüler elektronisch unterstützen
    -> was automatisch zu einem höheren Leistungsniveau führen müsste

Elisabeth Baume-Schneider, Silvia Steiner und Dagmar Rösler streiten über Sinn und Unsinn von Frühfranzösisch und merken nicht, dass der Zug schon abfahrbereit am Bahnhof steht.
Wenn eine Sprache z.B. als gut gemachter Comic daher käme, wäre wahrscheinlich die Akzeptanz bei den Schülern ziemlich gross und die Diskussion erübrigt sich.
Angenommen im französischen Teil der Schweiz gibt es die gleiche Plattform auch, dann wäre doch ein Austausch unter den Klassen möglich. Deutschsprachige kommunizieren in französisch, Welsche in deutsch.
Anstatt Milliarden in die korrupte Ukraine zu schicken, würde man das Geld besser in unsere Jugend investieren, aber das ist ein anderes Thema.

Für weitergehende Fragen stehe ich gerne zur Verfügung 💥👍😂
Ueli Bertschi, Admin

Webdesign

Wenn du mit dem Gedanken spielst dir eine eigene Webseite zu erstellen.

Diese Homepage wurde zu grossen Teilen mit KI-Unterstützung erstellt.

Angefangen mit dem Layout. Squarespace stellt hier ein eigenes KI zur Verfügung.
Logo, Geschichte der Filiale etc. Auch der Upload auf den Server wurde mit KI gemacht.

Vielfach sieht man das gar nicht, ausser beim Video mit Theo wo es auch deklariert ist. Hier wäre es ein Einfaches Theo Worte in den Mund zu legen mit seiner Stimme, die er nie gesagt hat und auch nie sagen würde. Aber hier fängt der Betrug an und hört der Spass bei mir auf.

Mich hat das Projekt schon aus diesem Grund gereizt und ich habe viel Neues gelernt.

Ueli Bertschi, Admin